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  • Stephan Ziegler

So startet das Theater in die neue Saison

Der Saisonstart am Theater St.Gallen steht im Zeichen des Umzugs in die provisorische Spielstätte «UM!BAU», die am 24. Oktober mit der Barockoper Giulio Cesare in Egitto eingeweiht wird.



Musiktheater In der Sparte Musiktheater stehen 5 Premieren auf dem Programm. Als 6. kommt die 1914 uraufgeführte, in der Schweiz aber noch nie gespielte Oper Notre Dame des österreichischen Komponisten Franz Schmidt als Freilicht-Oper an den 15. St.Galler Festspielen dazu. Zur Eröffnung der Spielzeit und des Provisoriums UM!BAU steht Georg Friedrich Händels Giulio Cesar ein Egitto auf dem Programm, die erste Produktion, die im Frühling 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist.

Nach dem Verdi-Klassiker Aida folgt im Mai die zauberhafte Oper Florencia en el Amazonas des mexikanischen Komponisten Daniel Catán. Weiter auf dem Programm im Bereich Musical steht neben zwei neuen Produktionen Wüstenblume,das kurz vordem Lockdown noch seine erfolgreiche Uraufführung erlebte.

Tanz In seiner zweiten Saison als Leiter der Tanzkompanie hat Kinsun Chan mit Nadav Zelner, Dimo Kirilov Milev und Stephanie Lake internationale Gastchoreografen eingeladen, welche die beiden Produktionen Zendijwa und Traum Alp Traum zur Uraufführung bringen werden. Er selber choreografiert den Ballettklassiker Cinderella von Sergei Prokofjew und setzt sicfüh r die Festspiel-Produktion Echo erstmals mit dem sakralen Raum der Kathedrale auseinander. Schauspiel Die Sparte Schauspiel stellt sich den Herausforderungen der vergangenen Monate, in denen vielePläne über den Haufen geworfen wurden und sich gezeigt hat, dass ein Alles-Wie-Immer oderZurück-zum-Normalen momentan nicht denkbar ist. Eine Carte blanche erlaubt es, auf aktuelleS ituationen zu reagieren. Daneben beschäftigt sich das Schauspiel auch in der Saison 2020/2021 mit aktuellen Texten und Klassikern in zeitgemässen Interpretationen. Als Uraufführungen stehen das Auftragsstück Die Gastfremden von Ivna Žicsowie das St.Galler Projekt HotSpotOst: Letzte Chance 2031auf dem Programm. Mit dem DRAMENPROZESSOR und STÜCKLABOR setzt sich das Theater St.Gallen weiterhin für Autorenförderung ein. Und unter dem Titel Radikal allein präsentiert es eine neue Reihe mit Monologen.

Mehr Infos: https://www.theatersg.ch/de/programm/16-06-2020



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